Vietnam or Thailand ? Vote for the TOP Country of the Week !

Aktualisiert: 24. Oktober 2025


"Und nun, Katharina", sprach ich, "habt Ihr nicht etwas, das einer Waffe gleich sieht, ein eisern Ellenmaß oder so dergleichen, damit ich der beiden Thiere drunten mich erwehren könne?" Sie aber schrak jäh wie aus einem Traum empor. "Was sprichst du, Johannes!" rief sie; und ihre Hände, so bislang in ihrem Schoß geruhet, griffen nach den meinen. "Nein, nicht fort, nicht fort!

Aber er dachte in seinem Innern: »Des is der Aafang vom End'!« Von dem Sparkassenbuch wurde nicht mehr gesprochen. Katharina fand sich mit dem Verlust als einer gegebenen Tatsache kurz und energisch ab. Aber sie wußte sich zu rächen.

Stromberg in Leipzig und auch Camerarius, die Freunde Melanchthons, sich der armen Frau annahmen . Dieser Prozeß dauerte aber jahrelang und noch 1550 mußte Frau Katharina mit Melanchthon vor dem Stadthauptmann in Leipzig zur Tagfahrt erscheinen . Da galt es nicht verzagen, sondern mit neuem Mut das Werk angreifen, um sich und ihre Kinder in Ehren durchzubringen.

So wurde denn das Fräulein Katharina von Bora nach der Ueberlieferung im Hause eines Wittenberger Bürgers untergebracht, der in der Bürgermeistergasse wohnte. Es war der ehrsame gelehrte M. Philipp Reichenbach, welcher 1525 in Wittenberg Stadtschreiber, 1529 Licentiat der Rechte, 1530 Bürgermeister und endlich Kurfürstlicher Rat wurde .

Sie gingen nun, recht schön geordnet, in einem viel breiteren Bande an beiden Seiten der Stirne herab, als sie es unter dem Reisestrohhute getan hatten. Vor Mathilde war, während wir unsere Sitze eingenommen hatten, die Haushälterin Katharina getreten.

Ich riß das Fenster auf. „Katharina“, rief ich hinunter, „sei vernünftig!“ Sie hörte nicht, ließ nicht los, schließlich rang sie weiter mit ihm, und ich hörte sie um das Kind bitten. Sie standen dicht am Brunnenrand. Da gab Joachim dem Weibe einen gewaltigen Stoß, sie taumelte zurück und fiel über den niederen Brunnenrand ins Wasser.

Wollten Euch solches gnädigst nicht vorenthalten und sind Euch mit Gnaden und allem Guten geneigt.“ Frau Katharina schrieb dafür ihren Dankesbrief: „Gnad und Friede von Gott dem Vater durch seinen eingeborenen Sohn Christum Jesum. Durchlauchtigster, großmächtigster König, gnädigster Herr! Gnädigster Herr!

Er hatte den Waffenrock eines Majors der Gardefüsiliere angelegt zu dieser Audienz, während der Großherzog zu seinem schwarzen Überrock neuerdings Pulswärmer trug, die seine Tante Katharina ihm in dunkelroter Wolle gefertigt hatte, gegen den Zug durch die hohen Fenster des Alten Schlosses.

Indem ich aber eintrat, wäre ich vor Überraschung bald zurückgewichen; denn Katharina stund mir gegenüber, zwar in schwarzen Trauerkleidern und doch in all dem Zauberschein, so Glück und Liebe in eines Weibes Antlitz wirken mögen. Ach, ich wußte es nur zu bald; was ich hier sahe, war nur ihr Bildniß, das ich selber einst gemalet.

Da plötzlich überfiel mich's wie ein Schrecken. Wo blieb sie denn? Es war schon lang, daß es geläutet hatte. Ich war aufgesprungen, ich ging umher, ich stund und spähete scharf nach aller Richtung durch die Bäume; die Angst kroch mir zum Herzen; aber Katharina kam nicht; kein Schritt im Laube raschelte; nur oben in den Buchenwipfeln rauschte ab und zu der Sommerwind.

Wort des Tages

brustübel

Andere suchen