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Aktualisiert: 19. Juni 2025
Der Gaul von einem Dienstmann Des Erzbischofs von Salzburg wurde scheu Und riss ihn fort, die andern sprengten nach. Nun denn, mit Gott! Kuester. Er segn' Euch, gnaed'ger Herr! Elisabeth. Zu tausendmal! Und fuehr Euch gluecklich heim! Ottokar. Wir wollen hoffen! Fuellenstein. Dort am Gittertor! Voran! Elisabeth. Gott segn' Eu'r Hoheit. Freie Gegend an der March. Es ist heller Tag.
Ich bin verloren! Fuellenstein. Ja, das bist du! Folge! Merenberg. Wohin? Fuellenstein. Dahin, wo man dich pressen wird, Bis deiner Raenke letzter dir entgeht. Von aussen. Macht auf! macht auf! Fuellenstein. Ortolf, bewach die Tuer! Aussen. Um Gottes willen, oeffnet! Ortolf. 's ist dein Knecht, Der Duxer, Fuellenstein! Fuellenstein. Was will denn der? Knecht.
So meldet ihm, ein kaiserlicher Herold, Vollziehung fodernd des geschlossnen Friedens, Vor allem die Befreiung jener Geisel, Die noch aus Oesterreich und Steiermark Gefangen liegen rings im Land umher, Ist eingeritten in das Tor von Prag. Er moege schleunig tun, was man begehrt, Bevor der Koenig kommt und manches hindert. Fuellenstein. Doch wenn der Koenig Milota. Tut, was ich Euch sage! Milota.
Hab ich geruht dann sollt ihr sehn Ob ich der alte Ottokar noch bin. Kanzler. Der Koenig schlaeft! Fuellenstein. Nu, Merenberg bald auch! Als er nicht schwieg und alle Welt verklagte, Stiess ihn ein Szupan hart den Turm hinab; Er wird's nicht ueberleben, glaubt man fast! He, Merenberg, bist du's? Kanzler. Er ist nicht hier! Ottokar. Mir war, als stuend' er da! Nu, schlafen! schlafen!
Im Namen unsers Koenigs Ottokar Nehm ich dich in Verhaft als Hochverraeter. Merenberg. Warum? Fuellenstein. Hast du nicht deinen Sohn gesandt Mit Klagen an die Fuersten und das Reich? Merenberg. Der Unvorsichtige! Mit Klagen nicht, Mit Bitten nur fuer Koenigin Margrethe Und ihres angestammten Rechtes Schutz. Fuellenstein. Dient nicht dein Sohn jetzt in des Kaisers Heer? Merenberg.
Ei, lasst ihn nur, ihr Herrn, Das Fechten moecht ich doch nicht ganz verlernen! Komm an, mein Freund! Fuellenstein. Ihr folgt, und schlagt sie tot! Ein anderer Teil des Schlachtfeldes. Links im Vorgrunde das Ende eines Huegels auf die Buehne hereinlaufend, daneben steht ein Baum. Ottokar kommt, auf einen Knecht gestuetzt; zwei andere und Milota folgen. Ottokar.
He, Fuellenstein! Fuellenstein. Mein gnaediger Gebieter! Ottokar. Du nimmst Gewappnete, und alle Pforten Besetzest du, die aus dem Schlosse fuehren. Wenn nach dem Fest die Gaeste heimwaerts ziehn, Verhaftest du, die ich bezeichnen werde, Und haeltst als Geisel sie in enger Haft. Den dort, dem trau ich nicht. Auch Lichtenstein, Der glatte Ulrich Fuellenstein. Herr, doch Heinrich auch? Ottokar.
Bald muss es sich entscheiden; sei getrost! Fuellenstein. Er nennt das Vorsicht; Zagheit nenn ich's eher! Sonst war das anders, ei, da galt noch Fechten. Jetzt sind wir Memmen! Milota. Schweig! Der Koenig regt sich! Fuellenstein. Zeit waer' es! Gestern war ein schlimmer Tag! Der Feind gewinnet Boden. Doch was tut's? Ich habe Drosendorf; der Ruecken ist gesichert.
Die Vorhut wird zurueckgedraengt. Schickt Hilfe! Milota. Er saeumt noch immer! Fuellenstein. Siehe da, er kommt! Man wird Eu'r Haus verschonen, wie nur moeglich. Gehabt Euch wohl und schliesst mich ins Gebet. Herbott, wie steht's? Fuellenstein. Sie sind schon handgemein. Ottokar. Gebt mir den Helm! Fuellenstein.
Er lagert an der Donau Seitwaerts Korneuburg, weit bis Tulln hinab Am linken Ufer, war , mir angesagt. Und Kaiser Rudolf nu, den Habsburg mein ich Am rechten Ufer haelt er Wien belagert. Den Fluss zu uebersetzen scheuen beide. Allein ihr sprecht nicht, und ihr esst auch nicht! Wir essen mit Verraetern nicht! Dass Gott! Erkennst du mich? Merenberg. Was tut ihr, Herren? Fuellenstein.
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