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Aktualisiert: 14. Oktober 2025


René konnte es zuletzt nicht länger aushaltendie Sehnsucht die ihn auf der einen Seite quälte, Sadie wieder zu sehn, und die peinlich scharfe Aufmerksamkeit die er auf der andern genöthigt war dem Kauderwelsch des Kleinen zu schenken, wenn er nur überhaupt den ungefähren Sinn der Rede fassen wollte, machten ihm die Unterhaltung zu einer wahren Folter, und er benutzte die erste nur einigermaßen passende Gelegenheit aufzustehn, und in den Garten zu gehn. – Aber Sadie war nirgends, weder zu hören noch zu sehen.

Sieh’, ein Ritter kam aus fremden Landen gezogen! Eilig trabt’ er die Straße herab, und ihm folgte der Knappe Fern, ermattet der Last der Wanderung. Aber den Ritter Trieb herzinniges Leid und der Heimath glühende Sehnsucht. Als er im Abendlicht, hervor aus dem dunkelen Eichwald Kommend, vor sich das weitverbreitete Land, und inmitten Fluthen sah den ersehneten Rhein, da hielt er das Roß an; Sprang aus dem Sattel herab, warf sich, erschüttert, zum Boden, Netzt’ ihn mit Thränen, und stand, in des Anschau’ns Wonne versunken. Hartmann war’s, der jetzo dem Strom sich nähernd, und kehrend Heim in das Vaterland, die trauten Gefilde begrüßte. Drüben am linken Gestad’, ersah er das freundliche Städtchen Rheinau, welches der Rhein im kreisenden Lauf, sich nach Osten Wendend, umfließt. Dort baute (so künden die Sagen der Vorzeit) Sorglich das Gotteshaus Funtan, der Heilige, Schottlands Königen blutsverwandt, den Brüdern von Monte-Cassino, Als er, ein Pilger, dort die Stelle, vom Geiste getrieben, Endlich fand, wo allein der Strom nach Osten den Lauf kehrt. Hartmann sah vom Gestad mit bewegtem Herzen hinüber

Geister verfolgen, auf die in ungestillter Sehnsucht Gee storbenen, wie Geister verfolgen, auf die in ungestillter Sehnsucht Gestorbenen, wie sie des Leben zu berauben. Der Leichnam hat überhaupt erst den Begriff sie des Lebens zu berauben. Der Leichnam hat überhaupt erst den Begriff

Sie mochte wohl damals kaum neunzehn Jahre zählen, ihr Gesicht, ebenso zart wie ihr Wuchs, trug den Ausdruck der höchsten Engelsgüte, vorzüglich lag aber in dem Blick der dunklen Augen ein unbeschreiblicher Zauber, wie feuchter Mondesstrahl ging darin eine schwermütige Sehnsucht auf; so wie in ihrem holdseligen Lächeln ein ganzer Himmel voll Wonne und Entzücken.

Es war, als hätten sie es von den Nebeln gelernt, die über die einsamen Moore hinschweben. Ein Zauber lag darin; alle, die noch nie auf dem Kullaberg gewesen waren, begriffen nun, warum die ganze Versammlung ihren Namen von dem Kranichtanz hat. Es lag eine gewisse Wildheit darin, aber das Gefühl, das diese erweckte, war eine holde Sehnsucht. Niemand dachte jetzt mehr daran, zu kämpfen.

Helga war es, als ob er die ganze Zeit mit einem unterdrückten Lachen einherginge. »Du kannst dir gar nicht denken, wie schlecht es mir gingsagte sie und sprach immer lebhafter, in dem Bestreben, sich ihm verständlich zu machen. »Es kam eine Sehnsucht über mich, die mich von mir selbst forttrug. Keinen Augenblick konnte ich mich glücklich fühlen.

In mehreren von Goethe's damaligen Briefen regte sich die Sehnsucht, wieder in seine Heimath zurückzukehren. Besonders freute er sich auf das Wiedersehen Herders, mit dem er stets in innigen Verhältnissen gelebt hatte. An ihn schrieb er den 17. März 1787. "Wir sind so nahe in unserer Vorstellungsweise, als es möglich ist, ohne eins zu seyn, und in den Hauptquellen am nächsten.

Da dachte ich, Arbeit sei das einzige, das mich aufrecht halten könne, und ich bedankte mich vielmals; und ich bereue es auch nicht, wenn ich jetzt auch Sehnsucht nach Dir habe; denn je länger ich hier bin, desto mehr Recht habe ich später, um Dich zu werben. Wie froh bin ich jetzt! Ich arbeite für drei, und ich will nie in irgend etwas zurückstehen.

Das zweite, das mich zu dem jungen Mann und seinem Abenteuer zog, war die Szene, die ich morgens vor der Peterskirche beobachtet hatte. Ich hatte dort bemerkt, daß er sie mit Sehnsucht erwarte; sie war gekommen, aber es schien kein fröhliches Zusammentreffen.

In Wirklichkeit war es aber etwas viel Unbestimmteres und Zusammengesetzteres. Denn der »Gegenstand dieser Sehnsucht«, das Bild seiner Eltern, war darin eigentlich gar nicht mehr enthalten.

Wort des Tages

immemorial

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