Wollust: doch ich will Zäune um meine Gedanken haben und auch noch um meine Worte: dass mir nicht in meine Gärten die Schweine und Schwärmer brechen! Herrschsucht: die Glüh-Geissel der härtesten Herzensharten; die grause Marter, die sich dem Grausamsten selber aufspart; die düstre Flamme lebendiger Scheiterhaufen.

Ein Zimmer sah sie, mit einer Veranda in den Garten hinausgeschoben. Die Tür fiel zu. Eine zarte leise Stimme sang zu einer Harfe ein Lied und von der anderen Seite schwoll gedämpft ein erregtes Flüstern herein. »Endlich« . . . . . Thengo umarmte sie, mit beiden Händen ihr Gesicht streichend, unfähig noch zu schweigen.

Sofort wurde mir leicht ums Herz, und ich konnte, während ich im Morgengrauen auf der öden Straße dahinschritt, nun erst mich meines Glückes freuen und bis ins kleinste alles überlegen, was zu tun war, um es mir nie wieder entreißen zu lassen. Draußen fand ich den Alten schon im Garten beschäftigt.

Ach ich muß ihn vergessen, sagen Sie ihm das, er soll mich nur auch vergessen. Mary. Warum denn? Grausame Mademoiselle! ist das erlaubt, Freunden so zu begegnen. Marie. Es kann nun schon nicht anders sein Ach Herr Gott, ich höre jemand im Garten unten. Gräfin. So, Marie! ihr gebt euch Rendezvous? Ich habe alles gehört. Ach Gott! so verzeihen Sie mir nur diesmal. Gräfin.

Ich sah mich noch einmal um, da ich zwischen den Feldern hinabging, und sah das weiße Haus im Sonnenscheine stehen, wie ich es schon öfter hatte stehen gesehen, ich konnte noch den Rosenschimmer unterscheiden und glaubte, noch das Singen der zahlreichen Vögel im Garten vernehmen zu können.

Zur Linken begann eine Galerie, mit Fenstern nach dem Garten hinaus, die zum Billardzimmer führte; schon von weitem vernahm man das Karambolieren der elfenbeinernen Bälle. Durch das Billardzimmer kam man in den Empfangssaal. Beim Hindurchgehen sah Emma Herren in würdevoller Haltung beim Spiel, das Kinn vergraben in den Krawatten, alle mit Ordensbändchen.

Ihr müßt wissen, Papa war Seemann, bevor er die Schleuse eröffnete. Aber Papa ist alt. Es regnet immer bei uns. Es gibt nur schlechte Pflanzen. Wißt ihr das nicht? Ich wollte einen Garten machen, einen hübschen Garten in unserm Haus. Draußen im Freien ist zu viel Wind.

'Guten Tag, Fagon! rief sie mir entgegen. 'Ich betrachte deine Kräuter und komme dich um ein paar Rhabarbersträuche zu bitten für meinen Garten zu Neuilly; du weisst, ich bin ein Stück von einer

Schon 1531 kaufte Käthe einen Garten, wie Luther sagtenicht für mich, ja gegen mich“. Es ist wohl derselbe, dessen Kauf siemit Thränendurchsetzte, so daß er seinem Freund und ehemaligen Mitbruder Brisger sein Häuschen nicht abkaufen, ihm auch kein Geld leihen konnte.

An einem Teich vorbei, Hügel mit Statuen, die man nicht erkannte. Jujus Arm an seinen angeklemmt. Immer auf den Gesang zu, der flackernd manchmal hochstach und dann in leichten Schwingungen sich vernebelte. Brausen in der Ferne. Plötzlich kam ein Haus. Die Tür ging in den Garten. Es wurde vollständig still. Jujus Zittern ging durch seinen Rock.