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Aktualisiert: 28. Oktober 2025
Als die beiden Kinder allein waren, sagte Heidi sogleich: "Wie kann man hinaussehen hier und ganz hinunter auf den Boden?" "Man macht ein Fenster auf und guckt hinaus", antwortete Klara belustigt. "Man kann diese Fenster nicht aufmachen", versetzte Heidi traurig.
Aber Klara, die gerade dabei stand, dachte doch, etwas peinlich berührt, ja beleidigt: »Sehen sie denn nicht die Augen – nicht diese Wundertiefen darin?
Klara hatte sich niemals in der himmelblauen Sentimentalität anderer Mädchen ausgedacht, wie »Er« aussehen müsse.
Er teilte ihr seinen Reiseplan mit und bat sie in der einnehmendsten Weise, ihm die Sendung an das Heidi so zu verpacken, wie nur sie zu packen verstehe. Dann empfahl sich der Herr Doktor. Klara erwartete, daß sie erst einige Kämpfe mit Fräulein Rottenmeier zu bestehen haben würde, bevor diese ihre Zustimmung zum Absenden all der Gegenstände geben werde, die Klara für das Heidi bestimmt hatte.
»Klara Hildebrandt? Stellung? Gar keine. Oder ’ne schiefe – man weiß nie recht. Wohin gehörtse nu eigentlich? Und haben tutse nischt. – Kann einen dauern. ’n Mächen #I
Klara war sehr entzückt, wer hätte es an diesem Abend nicht sein können. Nur Herr Agappaia blieb still und sagte kein Wort.
Aber gerade dieser freundlichen Großmama wollte Heidi nicht sich so undankbar zeigen, dass sie vielleicht nachher gar nicht mehr so freundlich wäre; so sagte Heidi traurig: "Man kann es nicht sagen." "Nicht? Kann man es etwa der Klara sagen?", fragte die Großmama. "O nein, keinem Menschen", versicherte Heidi und sah dabei so unglücklich aus, dass es die Großmama erbarmte.
»Der arme Mensch,« sagte Klara, »ich habe Mitleid mit ihm. Ich möchte, daß er hier wäre, und wenn er krank wäre, wie gerne möchte ich ihn pflegen. Ein unglücklicher Künstler ist wie ein unglücklicher König. Wie tief in der Seele muß es ihn schmerzen, sich so talentlos zu wissen. Ich kann es mir so gut denken. Armer Kerl.
Sie schenkte, als sei sie hier die Haustochter, den Tee in die Tassen und sprach unbefangen weiter: »Schön für Sie, daß Sie nun den Herrn Sohn hier haben. – Er war so lange nicht zu Haus.« »Mehr als drei Jahre nicht. Das waren keine guten Dinge, die ihn so lange fernhielten. – Liebe Klara – in der Welt draußen haben sie meinen Einzigen tüchtig zerzaust.
So wirst du mir gefallen. Glaubst du, daß du nicht nötig hättest, mir zu gefallen? Doch jetzt fällt es mir ein: Du brauchst mir nicht zu gefallen, du hast es wirklich nicht nötig; denn ich bin dir gegenüber keines Urteils fähig, höchstens einer Bitte; doch ich weiß nicht mehr, was ich rede.« Klara weinte über seine Erklärung.
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