Die Gräfin zitterte beim Eintreten und weigerte sich hartnäckig, dem jungen Manne zu folgen; nachdem sie aber einen Blick in einen Spiegel geworfen und in demselben ohne Zweifel Verteidiger erblickt hatte, ließ sie sich anmutig auf eine wollüstige Ottomane nieder. "Was für ein köstliches Gemach," sagte sie und bewunderte eine himmelblaue Tapete, die durch Perlen gehoben wurde.

Wir lagerten gerade unter den Buchen und ließen die Sektpfropfen knallen, als mein Vater erschien, der am Vormittag nicht hatte abkommen können, und eine himmelblaue Uniform neben ihm auftauchte. »Ich bringe Se. Durchlaucht den Prinzen Hellmut gleich mit, der uns heute seinen Besuch hat machen wollensagte Papa. Alle waren aufgesprungen und verstummt.

Die Königin aller Schönheit, die bezaubernde 17jährige Gräfin Etietta, um welche sich binnen kurzer Zeit 700 Ritter, 300 Grafen, 90 Herzoge und 11 kaiserliche und königliche Prinzen bereits todtgeschlagen, reicht ihm eine mit Gold und Edelsteinen reich geschmückte himmelblaue Schärpe und heftet zum Zeichen, daß sie ihn unter Allen einzig und allein liebe, eine rothe Schleife an seine Lanze.

Vor ihm lag funkelnd im hellen Sonnenschein der himmelblaue See mit den warmen, stillen Ufern, und drüben kamen die Berge gegeneinander, in der Mitte lag die sonnige Bucht, und die freundlichen Häuser daran schimmerten herüber. Das kannte Rico, das hatte er gesehen, da hatte er gestanden, gerade da, diese Bäume kannte er; wo war das Häuschen? Da mußte es stehen, ganz nah; es war nicht da.

Er verzehrte sein Kotelett und trank seinen Tee, wobei er das Kinn gegen seine himmelblaue, mit einer Brillantnadel geschmückte Krawatte einzog. Ein sonderbares, süßliches und zweideutiges Lächeln spielte um seine Lippen. Als er sah, daß Emma nasse Schuhe hatte, sagte er: »Kommen Sie doch näher an den Ofen heran! Halten Sie die Schuhe doch an die Kacheln ... höher

Auf den stillen Blumenbeeten Blinkt der Tau der Diamanten Und die stillen Tränenperlen In dem Blick der schwarzen Damen. Und es stieg hoch überschwellend Melodie aus allen Schranken, Aus den Wänden tausend Kerzen, Aus dem Boden tausend Lampen. Von Marien niederwehend Sank der himmelblaue Mantel, Schürzt sich feierlich zum Zelte In des

Er blickte ihr gerührt und voll Verwunderung nach; solange sie im Blauen ging, war sie kaum von der Wand zu unterscheiden; als sie aber aus dem gestrichenen Bereich hinaustrat und die letzten vereinzelten Spritze hinter sich hatte, wandelte das gute himmelblaue Tierchen weithin sichtbar seine Bahn durch die dunkleren Bezirke.

Und himmelblaue Holztauben huschen hin und her von den Schöpfstellen, und nachtschwarze Bläßhühner flattern bullernd über Wassertümpel, während taugraue junge Reiher zwischen dem Flimmern des Röhrichtsaums sich in der Geduld und dem Gewerbe des Fischens üben. Es ist Tag da draußen ... es liegt Leben über dem Waldmoor. Drinnen aber im Baumstamme ist es düster und kalt.

Zwiefach sind die Phantasieen, Sind ein Zauberschwesternpaar, Sie erscheinen, singen, fliehen Wesenlos und wunderbar. Eine ist die himmelblaue, Die uns froh entgegen lacht, Doch die andre ist die graue, Welche angst und bange macht. Jene singt von lauter Rosen, Singt von Liebe und Genuß; Diese stürzt den Hoffnungslosen Von der Brücke in den Fluß.

Und überall Bienen und Schmetterlinge. Um einen Brombeerstrauch, der an seinem schattigen Platz etwas zurückgeblieben war und fast noch ganz in Blüte stand, gaukelte ein Schwarm Kohlweisslinge, darunter zwei himmelblaue Zwergfalter. Randers blieb stehen und sah eine Weile diesen leuchtenden, flimmernden, lautlosen Schmetterlingsspielen zu.