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Aktualisiert: 7. Dezember 2025


Der Kummer, der aus diesen Zeilen spricht, hatte seinen Ursprung nicht in der Erlösung des Freundes von einem Leben der Schmerzen, auch um sie hatten sich die Nebel wieder zusammengeballt.

Ich lehnte mit dem letzten schwerwichtigen Worte meines alten Freundes wieder in meiner Wagenecke, und hatte Zeit, darüber nachzusinnen. Das letzte Wort war es eigentlich nicht gewesen, denn wir hatten nach ihm noch manch ein anderes durch eine gute Stunde geplaudert.

Einmal reden Sie so verliebt, daß man erschrickt, und das andere Mal so gleichgültig, als wenn Sie mich zum ersten Male sähen. Nein, schweifen Sie doch nicht aus. Sie widersprechen mir ja stets. Ist dies die Eigenschaft eines guten Freundes? Wir brauchen ja nicht zu lieben. Ist denn die Freiheit nicht so edel als die Liebe? Damis.

Der Garten meines Freundes war kahl, die Bienenhütte war in Stroh eingehüllt, in den laublosen Zweigen schrillte mir noch manche vereinzelte Kohlmeise oder ein Wintervogel, und über ihnen zogen in dem grauen Himmel die grauen Dreiecke der Gänse nach dem Süden.

Ich verlange keinen Einfluss auf Ihre Entschliessung, und mein Vertrauen auf Ihr Herz, auf Ihren Verstand und reinen Sinn ist noch immer so gross, dass ich Ihnen mein Schicksal und das Schicksal meines Freundes gerne in die Hand lege." Das Gespraech wendete sich sogleich zu allgemeinen, ja man darf sagen, zu unbedeutenden Gegenstaenden.

Besonders zeichnete zu den Füßen der schauenden Freunde sich eine Masse Pappeln und Platanen zunächst an dem Rande des mittleren Teiches vorteilhaft aus. Sie stand in ihrem besten Wachstum, frisch, gesund, empor und in die Breite strebend. Eduard lenkte besonders auf diese die Aufmerksamkeit seines Freundes. "Diese habe ich", rief er aus, "in meiner Jugend selbst gepflanzt.

Einen Maibaum mit Kränzen zu schmücken, die Gesundheit eines Freundes zu trinken, einen Falken fangen zu lassen, einen Hirsch zu jagen, Schmachtlocken zu tragen, die Halskrause zu stärken, das Spinett zu schlagen oder die Königin der Feen zu lesen, war eine Sünde.

Er ist ausschweifenden Gemüts; seine Nerven sind der höchsten Schwingungen, der tiefsten Ermattungen fähig, und die Menschen sind ihm nichts als Futter; Futter für seinen Ruhm, seine Zwecke, seine Kunst. Er ist ein Menschenjäger, ein Menschenfresser, keines Freundes Freund, kein Geliebter, kein Gatte, kein Vater, nur Künstler.

Die Eltern hatten unsre Verbindung stillschweigend vorausgesetzt, und ich weiß nicht, wie es geschah, die Gegenwart des neuen Freundes beschleunigte die Verlobung, es schien sein Wunsch, diese Bestätigung unsres Glücks in dem stillen Kreise zu feiern, da er denn auch mit anhören mußte, wie der Vorsteher die Gelegenheit ergriff, uns an den Bischof von Laodicea und an die große Gefahr der Lauheit, die man uns wollte angemerkt haben, zu erinnern.

Homer macht den Thersites häßlich, um ihn lächerlich zu machen. Er wird aber nicht durch seine bloße Häßlichkeit lächerlich; denn Häßlichkeit ist Unvollkommenheit, und zu dem Lächerlichen wird ein Kontrast von Vollkommenheiten und Unvollkommenheiten erfodert 1). Dieses ist die Erklärung meines Freundes, zu der ich hinzusetzen möchte, daß dieser Kontrast nicht zu krall und zu schneidend sein muß, daß die Opposita, um in der Sprache der Maler fortzufahren, von der Art sein müssen, daß sie sich ineinander verschmelzen lassen. Der weise und rechtschaffene Aesop wird dadurch, daß man ihm die Häßlichkeit des Thersites gegeben, nicht lächerlich. Es war eine alberne Mönchsfratze, das Geloion seiner lehrreichen Märchen, vermittelst der Ungestaltheit auch in seine Person verlegen zu wollen. Denn ein mißgebildeter Körper und eine schöne Seele sind wie

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