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Aktualisiert: 6. Juni 2025


Weißt Du wie wehe der Hunger thut?" Dergleichen Sträflinge beherbergt jedes Zuchthaus, die Meisten sind im Grunde wirklich unglücklicher als schuldig; die Geschichte Vieler zeigt zur Genüge, wie sehr der Mensch mit Allem was er ist und hat von seinem Mitmenschen abhängt und welche Ungerechtigkeit zugleich hinter der Lieblosigkeit steckt, mit welcher Sträflinge oft genug beurtheilt und Entlassene oft genug behandelt werden.

Aber er konnte sich nicht losreißen von diesem Raum, der einst all sein Glück beherbergt hatte. Er zündete eine Kerze an und setzte sich an den Tisch. Hier sah er die Gegenstände, die sie im Gebrauch hatte. Ihre Photographie lag da, aber er stellte sie so gegen einen Aufsatz, daß er nur die bedruckte Rückseite sehen konnte.

Der Portier, am Eingange des Seitenflügels, rührt die große Glocke, wenn neue Gäste eintreffen, und in aller Form geleitet Doktor Leander, zusammen mit Fräulein von Osterloh, die Abreisenden zum Wagen. Was für Existenzen hat >Einfried< nicht schon beherbergt!

So machte er sich mit seinen Söhnen Robrecht und Wilhelm und fünfzig vlaemischen Edlen auf den Weg. Karl von Valois begleitete ihn mit einer großen Anzahl französischer Ritter. Als der Graf mit seinen Edlen in Compiègne angekommen war, wurde er auf Veranlassung des Herrn von Valois ausgezeichnet beherbergt; er erwartete nun den Befehl des Königs, der ihn an den Hof rufen sollte.

Kein Teil sei ihm am vaterländ'schen Boden, An vaterländ'schen Göttern ihm kein Teil, Kein Teil an Schutz und Recht des Griechenlandes. Verbannt Jason und Medea! Medea und Jason verbannt! Verbannt! Jason und Medea! Wer aber ihn beherbergt, ihn beschützt, Von hier nach dreien Tagen und drei Nächten, Dem künd ich Tod, wenn es ein Einzelmann, Und Krieg, wenn's eine Stadt, wenn es ein König!

In Laster wandelt sich selbst Tugend, falsch geübt, Wie Ausführung auch wohl dem Laster Würde gibt. Die kleine Blume hier beherbergt giftge Säfte In ihrer zarten Hüll und milde Heilungskräfte! Sie labet den Geruch und dadurch jeden Sinn; Gekostet, dringt sie gleich zum Herzen tötend hin.

Ach nein, es ist nicht das, nein, es ist nicht jenes Gefühl, das unsre Dichter so oft beschreiben, kein Mensch hat noch je dieses hohe, heilige, unaussprechliche Wesen in seiner Brust beherbergt, Liebe ist es nicht, es ist das Gefühl der Seligen, mir allein seit Ewigkeiten aufbewahrt, mich aus dieser Welt hinauszureissen; eine allmächtige Woge hat mich auf die hohe gähe Spitze einer Klippe geschleudert, die Welle sinkt ins Meer zurück und ich stehe schwindelnd über Wolken, von allen Menschen die einst waren und sind auf ewig abgerissen, die Unendlichkeit um mich her, die Gottheit hat heut mein Leben von neuem berührt und durch die leisesten Töne hindurch zittert der allmächtige Stoß.

Am mindesten forderte für ihre Aufnahme und Ernährung der Totengräber an der Stadtkirche, ein stiller, ehrbarer Mann, welcher eine brave Frau und auch, nach seiner Meinung, ein geeignetes Lokal besaß und schon einige Sträflinge dieser Art beherbergt hatte.

Ersehnte er vielleicht ungeduldig den Augenblick, wo er einem geliebten Wesen endlich die erwünschten Nachrichten von sich selbst ohne die Vermittlung eines Dritten geben konnte? Hatte er in dem hübschen, geschmackvoll eingerichteten Zimmer, in dem sie wohnte, in dem Bett, in dem sie schlief, hin und wieder weibliche Besuche beherbergt?

Der Herr Rath hatte dringende Arbeit und nahm die Frau ungern an; doch willigte er endlich in ihr Begehren, und die Frau Lindin vom Tiefenweg stellte ihre Laterne an die Thüre und trat ein. »Der Herr Rath wollen gnädigst entschuldigen«, sprach sie, »daß ich dieselben noch am Abend zu incommodiren mir erlaube; aber mein Miethsmann, der Candidat Justus, sitzt nun schon seit vier Tagen ohne Verhör und Urtheil auf der Hauptwache, und ich möchte wissen, wen ich denn eigentlich bis dahin in meinem Hause beherbergt habe ganzer sieben Jahre, einen kreuzbraven, lammfrommen Menschen, oder einen Spitzbuben, den man bei Nacht und Nebel mit Soldaten aus dem Hause holt

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