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Aktualisiert: 29. Oktober 2025


Hederich mischte sich hinein und machte Vorschläge, und Tankred, dem Streckwitz gleich beim ersten Sehen höchst unsympathisch war, riet mit vorgesteckter ehrlicher Miene, sich lieber in einer anderen Gegend anzukaufen.

So schön hätte ich mir Falsterhof nicht gedacht. War es Ihr Onkel, der einen so ausgeprägten Sinn für kostbare Dinge und einen so feinen Geschmack besaß?“ fragte sie. „Er sowohl wie seine Frau hatten beide Verständnis dafür und Freude daran,“ entgegnete Tankred. „Wenn es sich um ein schönes, altes Möbel oder irgend eine Seltenheit handelte, hatte mein Onkel stets Geld.

Ihr künftiger Schwiegersohn und ihre Tochter sollten sich schriftlich verpflichten, ihren Eltern jährlich eine festgesetzte Summe zu zahlen. Aber wenn nun Tankred kein Vermögen besaß, oder wenn er oder ein anderer Gatte Gretes sich weigerte, für ihre und ihres Mannes Existenz aufzukommen?

Und ich muß zustimmen, Grete?“ fiel Tankred schmeichelnd ein und küßte seine Braut zärtlich. „Du willst also nicht nur Herz- und Seelengemeinschaft, sondern auch Gütergemeinschaft mit mir schließen?“ „Ja, ich mit Dir, und Du mit mir!“ „Ah

Mama würde, glaube ich, sterben, wenn sie von Holzwerder fort müßte, Tankred. Ich muß gestehen, daß auch ich ihre Anwesenheit sehr entbehren würde. Du lieber Himmel! Man zankt sich einmal! Wo kommt nicht so etwas vor! Aber eine wirkliche Trennung? Nein, ich meine, den Gedanken wollen wir vorläufig wenigstens gar nicht fassen. Und dann

Er wollte, obgleich er die Selbsterkenntnis besaß, daß er keine Achtung verdiene, doch als Ehrenmann gelten, angesehen, bewundert werden. Aber während bei andern Menschen aus der Eitelkeit Ehrgeiz entspringt und sie zu Thaten anspornt, scheiterte Tankred von Brecken an seiner übermäßigen, mit Trägheit gepaarten Genuß- und Bequemlichkeitssucht.

»Jetzt gilt es unser Leben«, sagte sie, beugte sich herab und ergriff Tankred beim Nacken. »Laß das, es nützt nichts! Nicht des Hundes wegen sind die Wölfe über Nacht unterwegsDamit fuhr Gösta auf den Bergaer Hof ein, aber die Wölfe verfolgten ihn bis an die Treppe. Er mußte sich ihrer mit der Peitsche erwehren. »Annasagte er, als er an der Treppe hielt, »Gott wollte es nicht.

Tankred machte eine etwas ungeduldige Bewegung. „Wir verfügen über eine Beute, die wir noch gar nicht haben. Nein, das geht nicht. Wenn sie nun überhaupt nicht will? Zwingen kann ich sie doch nicht. Ja, später klagen, prozessieren, aber was kommt dabei heraus?“ Tankred wollte von Prozessen schon deshalb nichts wissen, weil seine Fälschung dabei an den Tag kommen konnte.

Wie lange wirst du daran denken, daß das Glück von uns armen Menschen in deiner Hand ruhtAbermals flog Gösta über die Landstraße dahin, gezogen von dem schwarzen Don Juan, gefolgt von dem weißen Tankred, und das Bewußtsein des bevorstehenden Abenteuers erfüllte seine Seele mit Jubel. Er fühlte sich wie ein junger Eroberer; der Geist war über ihm.

Wann siedelst Du denn nun nach Falsterhof über, lieber Tankred?“ warf dann noch Grete hin. „Woran liegt's eigentlich, daß Du nicht Ernst machst? Die Gründe von früher sind doch nun hinfällig.“

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