Aber dennoch haeuften sich am Servilischen Bassin, da wo die Jugarische Gasse in den Marktplatz einmuendete, die Haeupter der getoeteten Senatoren, welche hier oeffentlich auszustellen der Diktator befohlen hatte, und vor allem unter den Maennern zweiten und dritten Ranges hielt der Tod eine furchtbare Ernte.

Was fehlte Dir bei uns? Liebe und Freundschaft vereinigten sich, Dich glücklich zu machen, Du schrittst über alles das hinaus in das furchtbare Schlaraffenland verwilderter Ideen! Nichts lieblicher als die Eheknoten, die für mich geschlungen werden und an denen ich mit solcher Artigkeit unten weg zu schleichen weiß.

»Ach, wie viele Nächte habe ich verbracht, in seinen Anblick versunken! Es war mir, als sei er ein Schleier, der dein Antlitz verbarg. Du blicktest mich durch ihn an. Die Erinnerung an dich ward eins mit seinem Licht. Ich unterschied euch nicht mehrSein Kopf ruhte zwischen ihren Brüsten. Er weinte ohne Ende. »Das ist er alsodachte Salambo. »Der furchtbare Mann, vor dem Karthago zittert

Erinnern Sie sich noch, daß ich Ihnen früher einmal erzählte, wie ich in Deutschland mein ganzes Vermögen durch den Bankerott eines Kaufmannes verlor?« »Ich erinnere mich dessen.« »Eben im Begriffe, zu heirathen, zertrümmerte dieser furchtbare Schlag alle meine Hoffnungen.

Das Unwetter tobte jetzt in vollster Wuth. Grell flammten die Blitze in den Engpaß hinein und in einem Athem rollte der furchtbare Donner. Der Boden schien unter den furchtbaren Schlägen zu erzittern, so als würde die ganze Uralkette erschüttert.

Sie klagte nicht, sie weinte nicht; aber eine furchtbare Blässe lag auf dem holden Engelsgesichtchen, ein wehmütiges Lächeln spielte um ihren Mund; sie sah ja alle die leise geahnten Hoffnungen ihres Herzens; die sie, ach! nur in einem einzigen seligen Augenblicke, recht klar sich gestanden hatte, sie sah sie alle mit einemmal versinken und mit dem Freunde untergehen.

REBEKKA. Ja Rosmer, das ist das Furchtbare an meinem Schicksal: jetzt, wo alles Erdenglück mir mit vollen Händen geboten wird, jetzt bin ich so verwandelt, daß meine eigne Vergangenheit es mir versagt. ROSMER. Deine Vergangenheit, Rebekka, ist tot. Sie hat keine Macht mehr über dich, keine Beziehung mehr zu dir, so wie du =jetzt= bist. REBEKKA. Ach, lieber Freund, das sind nur leere Worte.

Ich will es ihnen entreißen, dieses furchtbare GeheimnisEine Falte grub sich in seine Stirne, beinahe alt sah der schmächtige Zwölfjährige aus, wie er so ernst vor sich hin grübelte, ohne einen einzigen Blick an die Landschaft zu wenden, die sich in klingenden Farben rings entfaltete, die Berge im gereinigten Grün ihrer Nadelwälder, die Täler im noch zarten Glanz des verspäteten Frühlings.

»Und hat Dein Vater, Elise...« »Er hat mir sein ganzes Herz ausgeschüttetsagte die Tochter »seine ganze, furchtbare Schuld bekannt und mich noch viel Furchtbareres ahnen lassen, was ihn dazu getrieben« setzte sie leise und scheu hinzu. »Das Unglück ist aber so plötzlich über uns hereingebrochen, daß es mir selber manchmal noch wie ein böser, furchtbarer Traum vorkommt, aus dem ich endlich erwachen müsse, weil es ja gar nicht möglich sein könne, daß er wahr daß er wirklich sei.

Der Bürgermeister las das Schreiben, das die Ankunft des Gefangenen ankündigte und schüttelte den Kopf. Es kam ihm dunkel zu Bewußtsein, daß man etwas Besonderes von ihm verlange. Bald war es den Schustern und Schneidern und sonstigen Leuten bekannt. Eine furchtbare Aufregung kam in die Stadt. Alles lief hin und her.