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Aktualisiert: 2. Oktober 2025
Wir wollen gleich mal schaun!« Jonsen zitterte vor dieser Schwärze. Als er noch klein gewesen war, litt er unter epileptischen Anfällen. Vielleicht war das Zittern in manchen Minuten, die dieser glichen, ein matter Nachhall der Krankheit. Piet aber riß mit Gewalt das Brett los und zwängte seinen zyklopischen Körper durch den Spalt. Jonsen zögerte. »Du hast wohl Angst, mein Lieber, was? Nicht?
Ein charakteristisches Hauptwerk ist der „Kentaurenkampf“ der Basler Galerie (Taf. 39), dem ausnahmsweise drei noch heute erhaltene farbige Versuche vorausgegangen sind. Der älteste reicht noch in die Basler Zeit zurück und ist durch den Krieg veranlaßt worden; der dritte ist Oktober 1871 in Arbeit. In immer stärkerer Konzentration und gleichzeitiger Steigerung der einzelnen Gestalten kommt der Künstler dann im Winter 1872/73 zu einer Lösung, in der sich dramatische Kraft und schimmernde Farbenpracht in unerhörter Weise vereinigen. Die Erlebnisse mit der Basler Piet
Mit dem Aufschwung trat eine Erweiterung des Stoffgebietes ein, Böcklin ist in der Mitte der sechziger Jahre recht eigentlich zum Figurenmaler geworden. Es entstehen 1866 noch in Rom „Die Klage des Hirten“ (Daphnis und Amaryllis, Taf. 21), bei Schack, und die ersten Entwürfe zur Basler Piet
»Nun schau mal her, Jonsen. Siehst du diese Blasen? . . . Hier die Klumpen meine ich! Da unten kommt es herauf.« Piet bückte sich noch tiefer herab und betastete mit dem hochgeschraubten Licht den Boden. Das Wasser war wie mit Millionen Perlen bestreut; Blasen, die ständig emporrollten und zerschlugen, gerieben durch ein ewiges Grau. »Wird denn hier nicht mehr gepumpt?« fragte gedehnt Jonsen.
Als Jonsen im Hinausgehen endlich begriffen hatte, was war, kroch er wie ein getretenes Tier und wünschte sich weg. Mit einem Faustschlag setzte Piet die Bohle wieder in die
Dann wurde der Ausdruck seines Gesichtes wieder borstigrot. Die Schultern hoben sich in Beruhigung. Die Lampe stieg. Jonsen hatte sich mit dem Rücken gegen die Verschalung gestemmt, Übelkeiten zerwalkten seine Gurgel. Durch die gehöhte Tätigkeit der Nerven sah er viel schärfer und suchte, wie in Sturmnächten, einen unbekannten Weg. Piet rüttelte Jonsen auf: »Siehst du den Fels dort?
Die Kritik richtete sich im besonderen gegen den Apollo. Böcklin hat hier nachgegeben, aber dies dritte Fresko dann ohne persönliche Anteilnahme heruntergemalt, um so mehr, da es selbst während der Arbeit nicht an Gehässigkeiten gefehlt hat. Das Kolorit freilich ist bei den späteren Bildern wärmer und tiefer, beim Apollo vielleicht am feinsten. Aber man sieht doch deutlich, der Feind hatte dem Künstler die Freude gerade in dem Augenblick verdorben, als er das Fresko völlig zu beherrschen anfing. Die Kommission aber, die doch mit schuld an dem Unheil war, sprach im Dezember 1869 ihr Bedauern über das dritte Bild aus, und das führte zum Bruche mit Jak. Burckhardt; denn entschieden war nur noch Weber für Böcklin eingestanden. Burckhardt hatte schon bei der in Basel entstandenen Piet
Piet und Jonsen hatten von dem Steinriff, wo die Knappen in gesonderten Höhlen Hacken und Schaufeln rührten, noch eine viertelstündige Wanderung zu machen.
Sein Instinkt war hier einfach abgeschraubt. Da ging Piet voran. Der gekrümmte Rücken, dessen Muskulatur bei jedem Schritt aufschwoll, sowie die eckigen Knullen der Oberarme scharrten an der Verzimmerung. Feuchtigkeit triefte dünn von den Bohlen herab. Der schwarze Schlamm lag zäh wie ein pilziger Brotteig auf dem Boden und sog das Schuhzeug an: schöner Teppich für Besoffene.
In diesen Augenblicken der absoluten Leere nickte der kahle Schädel Piets in sein Bewußtsein hinein wie die Fratze eines Skeletts. Er hatte sicher noch Wundfieber. Denn er schrie plötzlich auf. Piet sprang wie gestochen empor und rief die Wärterin. »Sie haben den Jonsen behext,« schrie sie wutkreidig auf und stand wie ein Panther geduckt vor ihm.
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