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Aktualisiert: 30. September 2025


Ein Strahl freudiger Hoffnung blitzte aus Mataswinthens Seele durch ihr Auge. Cethegus bemerkte es wohl. Aber ruhig lächelnd schritt er hinaus. Achtundzwanzigstes Kapitel. Bald, nachdem der Präfekt die Königin verlassen, war es dunkel geworden über Ravenna.

Streng hatte ihm sein Herr verboten, sich am Kampf zu beteiligen: »die Barbaren sollen dich mir nicht töten und auch dich nicht erkennen: – du bist unersetzlich als Sklave Mataswinthens und Kundschafter des Königs Witichishatte Cethegus gesagt.

Unschlüssig stand der König in der Thür. »Du kennst der Goten Brauchsprach Hildebrand laut, »so thu’ danachDa wandte sich Witichis rasch, ergriff die zitternde Linke Mataswinthens, führte sie schnell einen Schritt vorwärts und berührte mit den Lippen ihre Stirn. Mataswintha zuckte. »Heil euchrief Hildebrand. »Wir haben gesehen den bräutlichen Kuß. Wir bezeugen hinfort den ehelichen Bund!

Am besten übersah man den Königstisch und die festlichen Tafeln, die sich über den weiten Garten und Park verteilten, von dem zum Brautgemach Mataswinthens bestimmten kleinen Gelaß, dessen einziges Fenster auf die Rotunde vor dem Garten und, über den Garten hin, bis auf das Meer ausblicken ließ.

So klag’ ich denn, ein freier unbescholtner Gote edeln Stammes, ein Freund der unseligen Fürstin, an Mataswinthens, ihrer Tochter, Statt. Ich klag’ um Mord! Ich klag’ auf BlutUnd unter lautem Beifall des Volkes zog der stattliche schöne Jüngling das Schwert und streckte es gerad vor sich auf den Richterstuhl. »Und dein Beweis? sag an ... –« »Halt, Dinggrafscholl da eine ernste Stimme.

Witichis, ich frage dich vor Teja: – du weißt, wie es steht. Ohne Ravenna sind wir verlorenRavenna öffnet dir nur Mataswinthens Hand. – Willst du diese Hand fassen oder nichtDa sprang Witichis auf. »Ja, unsre Feinde haben Recht! Wir sind Barbaren!

Dort warteten auf ihn mehrere Diener Mataswinthens und ein römischer Arzt. »Herrsprach dieser mit besorgter Miene, »die Königin, deine Gemahlin ist sehr krank. Die Schrecken dieser Nacht haben ihren Geist verwirrt. Sie spricht wirre Fieberreden. Willst du sie nicht sehen?« »Nicht jetzt, sorgt für sie.« »Sie reichte mirfuhr der Arzt fort, »mit größter Angst und Sorge diesen Schlüssel.

Aber in Mataswinthens Busen wogten die mächtigsten Gefühle, furchtbar ringend, drohend: Scham und Zorn, Liebe und glühender Haß. Die Stimme versagte ihr. »Nur fort, fort aus seiner Nähekonnte sie noch denken. Sie eilte gegen die Thür. Aber mit fester Hand ergriff Witichis ihren Arm. »Du mußt bleibenDa zuckte sie zusammen: das Blut schoß in ihr auf: bewußtlos sank sie nieder.

Grund genug für Mataswinthens beweglich flutende Gedanken, die Anträge des Präfekten, selbst wenn diese manchmal noch durch des klugen Mauren Vermittelung an sie gelangten, abzuweisen. Doch hatte der Präfekt aus dieser Quelle schon während des Zuges gegen Ravenna erfahren, was später auch sonst bekannt wurde, daß die Goten Hilfe von den Franken erwarteten.

Wort des Tages

immemorial

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