Zwar von feurigen Mannen hat man schon oft gehört, aber seltener von brennenden Frauen. Eine Apothekersfrau geht nachts mit der Magd in den Keller und will etwas holen. Die Magd steigt mit dem Licht auf eine Stellasche, greift auf den Schaft, wirft eine grosse Flasche voll Branntwein um, worin ungefähr 6-8 Mass waren, und zerbricht sie, der Branntwein strömt plötzlich herab, so über die Magd, so über die Frau. Das Licht kommt der Magd an den

Nein, er, der Pfarrer dort oben auf der Kanzel, wußte, daß das Leben in dieser Gegend des Landes ohne Branntwein nicht zu ertragen war; alle seine Zuhörer wußten das, und nun wollten sie ihn richten.

Er hatte sie beim Leichenschmaus von sich sprechen hören. »Aber wie konnte er denn in dieser Weise erfrierenfragte der Amtsrichter. »Was hatte er denn überhaupt oben im Hochwald zu tunUnd da antwortete der Kapitän, das habe wohl das Weihnachtsbier und der Branntwein gemacht. Und dies weckte ihn aufs neue. Die Ingmarsöhne waren nüchterne Leute.

Es läßt sich leicht denken, daß es ihr an Freiern nicht fehlte, weil reiche Mädchen damals ebenso hoch im Preise standen und ebenso gesucht waren wie heutzutage. Die Bewerber um die Hand der reichen Kaufmannstochter strömten aus allen Landen herbei, darunter auch Söhne vornehmer Leute, aber keines Einzigen Branntwein wurde angenommen.

Eine Bombe war, durch den Giebel einschlagend, durch zwei Böden bis in den Keller hinabgefahren und hatte, indem sie dort platzte, sieben Oxhoft voll Branntwein zersprengt, deren Inhalt nun gänzlich für mich verloren ging.

Es hatten sich bereits ziemlich viele Dorfjungen vor dem Hause gesammelt, neugierig die fremden Soldaten zu sehen, die zum Theil vor dem Hause gruppirt, Bier oder auch Branntwein tranken.

In Zugordnung kamen die Männer mit einer Kasserolle, die von brennendem Branntwein flammte und einen blauen Schein um sich warf, während der Spielmann einen Marsch spielte. – Mit dem ersten Glas zum Pastor hinauf! schrie Carlsson, in der Hoffnung, seinem Werk die Krone aufsetzen zu können. Mit Hurrahrufen wurde der Vorschlag angenommen.

"Ferner hat unser würdiger Landherr von entfernten Orten manches Notwendige dem Gebirge näher gebracht; in diesen Gebäuden am Fuße hin finden Sie Salz aufgespeichert und Gewürze vorrätig. Für Tabak und Branntwein läßt er andere sorgen; dies seien keine Bedürfnisse, sagt er, sondern Gelüste, und da würden sich schon Unterhändler genug finden."

Der große, dicke Mann schenkte ein Bierglas halb voll mit reinem Branntwein ein und stürzte es hinunter, ohne ein Wort zu sagen.

Sie wollten ihm den Talar abreißen, weil er betrunken in das Haus ihres Gottes gekommen war. Hah! Alle diese Menschen, hatten die denn wollten die sich denn etwa einbilden, daß sie einen andern Gott hatten als den Branntwein!