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Aktualisiert: 3. Dezember 2025


Deshalb habe er vor, für einige Wochen mit einem Freunde nach Paris zu gehen, der dort seine Studien fortsetzen wolle. Herr und Frau Gontrau waren über den plötzlichen Entschluß wohl etwas verwundert, aber Herr Gontrau billigte ihn vollständig und fand es sehr lobenswert, daß er Ilsens Abwesenheit zu dieser Reise benützte.

Er sprach sehr leise, zögernd, ein wenig stotternd, jedes Wort eine Sekunde lang überlegend, und pflegte mit dem gerade ausgestreckten Zeige- und Mittelfinger seiner Linken langsam und vorsichtig über seinen rotbraunen, ungepflegt den Mund bedeckenden Schnurrbart zu streichen oder sich mit Sorgfalt die Hände zu reiben, wobei er seine runden, braunen Augen so bedächtig zur Seite wandern ließ, daß er den Eindruck völliger Konfusion und Abwesenheit machte, obgleich er stets aufmerksam prüfend bei der Sache war.

"Ich kann es erraten", versetzte die Schöne darauf; "du bist meinetwegen besorgt, indem du nach Art der Männer unser Geschlecht ein für allemal für schwach hältst. Du hast mich bisher jung und froh gekannt, und nun glaubst du, daß ich in deiner Abwesenheit leichtsinnig und verführbar sein werde.

Der Prokurist fand eines Tages während meiner Abwesenheit in meinem Pult einige pornographische Photographien, ich wurde vor ein Tribunal zitiert, ich wußte von nichts, ich hatte dergleichen Bilder nie gesehen, ich verschmähte es, mich zu verteidigen, verließ den Posten und erklärte meinem Onkel rundweg, daß ich mit solchen Menschen nichts mehr zu schaffen haben wolle.

Ich glaube de la Rochefoucauld sagt: „Die Trennung vertieft große Leidenschaften und vermindert kleine, gerade wie der Wind die Kerze auslöscht und das Feuer anfacht.“ Das ist vom literarischen Standpunkt aus sehr fein gesagt, aber ist es auch wahr? Meine Erfahrung sagt mir: nein. Während der Abwesenheit scheint dieses Aphorisma allerdings wahr zu sein.

Schmerz wühlte sich kurz in seine Brust, wie er dachte, daß sie gehe, aber er sah in ihre Augen und ließ sie gehen. Am vierten Tage ihrer Abwesenheit tauchte eine Flotte aus dem Horizont. Jean François lag auf dem Bauch über den Rand der Klippe gebeugt und erwartete sie. Sie schaukelte weich getragen heran. Plötzlich riß er den Kopf zurück und schüttelte ihn. Dann sprang er auf und lief ins Haus.

In der Nacht, während er in ihrer Kammer weilte, brach auf dem Hof, wo er bedienstet war, Feuer aus. Alle waren beim Löschen beteiligt, und er kam erst, als Scheune und Haus niedergebrannt waren. Sein verwirrtes, ja beinahe berauschtes Betragen bestärkte den Verdacht, den seine Abwesenheit erregt hatte, und er wurde beschuldigt, das Feuer gelegt zu haben.

Tony erkundigte sich: »Kommt der oder geht er?« »Wiefragte Morten mit seiner schwerfälligen Stimme ... und als ob er aus irgendeiner tiefen Abwesenheit erwachte, sagte er rasch: »Geht! Das ist der `Bürgermeister Steenbock´, der nach Rußland fährt. Ich möchte nicht mit«, setzte er nach einer Pause hinzu. »Dort muß es noch empörender zugehen als bei uns

Auch unterrichtete der Hauptmann seine Freunde nur von jenen Hoffnungen und verbarg, was so nahe bevorstand. Indessen setzte er die gegenwärtigen Geschäfte lebhaft fort und machte in der Stille Einrichtungen, wie alles in seiner Abwesenheit ungehinderten Fortgang haben könnte.

Nun hoffte sie fast sicher, Jungfer Vabitz und ihr Herr Vater würden es miteinander aushalten, bis sie wieder zurück kam. Und doch! Obgleich sie jetzt wirklich beruhigt war, weilten ihre Gedanken während der ganzen Zeit ihrer Abwesenheit doch alle Tage daheim bei dem geliebten Vater, und sie fragte sich oftmals, ob er die arme Vabitz nicht doch ab und zu mit seinen Neckereien plagte.

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