Vietnam or Thailand ? Vote for the TOP Country of the Week !

Aktualisiert: 27. Juni 2025


Ludwigs Blicke suchten Angés, er fand sie nicht, der alte Kammerdiener Jacques grüßte ihn freundlich und sprach: Freut mich, freut mich, Herr Leonardus, Sie wieder so frisch zu sehen, hätt’s nicht gedacht, daß Sie sich so schnell erholen würden. Waren doch recht herunter! Die verdammten Hunde diewerden auch noch ihren Lohn bekommen!

Alles was Ludwigs Empfindlichkeit reizte und seine kleinen Eigenheiten hervortreten ließ, wurde, sobald es bekannt war, auf das Lächerlichste und Boshafteste verdreht und entstellt, wurde aufgetischt als Neuigkeit, wurde glossirt als Rechtsfrage, verhandelt als Ereigniß, ohne jedoch dabei nur im Geringsten den vielen vortrefflichen Eigenschaften der beiden Verbundenen die geringste Gerechtigkeit widerfahren zu lassen.

Der Tod Ludwigs XVI. und seiner Gemahlin, die Greulthaten Robespierre's, Danton's und anderer damaliger Machthaber erfüllten die Welt mit Schrecken, und bei den raschen Kriegsschritten der aufgeregten französischen Nation schien eine Veränderung, wo nicht ein völliger Umsturz aller bestehenden Verhältnisse zu fürchten.

Im Mittelpunkte des allgemeinen Interesses stand der Bau des Königsschlosses auf Herrenchiemsee, der als Symptom der beginnenden Erkrankung Ludwigs II. gelten darf. Vielleicht ist noch kein Platz unpassender für eine Geschmacklosigkeit gewählt worden als der einstmals wunderschöne Hochwald auf Herrenwörth.

Nachdem er Montesquieu, Rousseau und Voltaire genannt, fährt er fort: Faßt man diese drei hervorragenden Köpfe zusammen und fügt noch als vierten Mann den genialen Diderot hinzu, der noch mehr ätzende Elemente im Geiste trug, so erkennt man recht deutlich, daß der vierzehnte Ludwig bei weitem höhere Güter als bloß industrielle antastete, damals als er seine fleißigen Reformierten ausstieß; denn er schnitt mit ihnen das Asyl für eine unabwendbare Entwicklung der menschlichen Geisteskräfte ab, welche sich in dieser bedächtig prüfenden Glaubensform unschädlich hätte ablagern können; der Protestantismus ist ja nun einmal begnügt, wo man ihn auch allenfalls bloß duldet, der Katholizismus dagegen will die Alleinherrschaft führen und Ludwigs Dragoner verhalfen ihm dazu; aber herrscht denn am Ende eine Kirche wirklich, von welcher sich die ersten Köpfe der Nation mit Trotz und Geringschätzung abwenden?

Schon seit mehreren Monaten traf sie fast jeden Tag den Chevalier von Sénecé, den Neffen des Herzogs von Saint-Aignan, welcher damals Botschafter Ludwigs XV. in Rom war. Sohn einer der Mätressen Philipps von Orléans, war der junge Sénecé stets Gegenstand der ausgewähltesten Gunstbezeugungen gewesen.

Die Leiter des Volks hatten Furcht vor der Größe Ludwigs, der nicht nur der ganzen Stärke der continentalen Allianz Widerstand leistete, sondern sogar Boden gewann; ebenso wagten sie es aber auch nicht, ihrem eigenen Könige die Mittel zur Demüthigung Frankreichs anzuvertrauen, damit dieselben nicht zur Vernichtung der Freiheit Englands verwendet würden.

Auf jener Seite, wo Marie war, durfte er nicht fehlen, und so bot er dem Bund seine Dienste an. Die fränkische Ritterschaft, unter Anführung Ludwigs von Hutten, zog sich am Anfang des März gegen Augsburg hin, um sich dort mit Ludwig von Bayern und den übrigen Bundesgliedern zu vereinigen.

Sogar innerhalb der bayrischen Regierung fand sich eine Partei bereit, die sächsisch-englischen Entwürfe zu unterstützen; Lerchenfeld und Oberkamp, die gesamte Bundestagsgesandtschaft König Ludwigs, blieben mit Lindenau in vertrautem Verkehr.

Es könnte nicht schaden, wenn über Dostojewski Otto Ludwigs Prosa nicht vergessen würde. Sie ist der feierlichen Auferstehung wert. Vielleicht mit seinem bürgerlich-soliden Roman »Soll und Haben«, worin jedem Charakter sorgsam sein Debet und Kredit zuerteilt ist.

Wort des Tages

gesticktem

Andere suchen