Die Gürtel nun, des Vaters letzte Gabe Und geistiges Vermächtnis noch dazu Sprach er doch ja: so oft ihr sie vereint, Will ich im Geist bei euch sein und mit Rat Laßt legen uns in diese Opferschale. Tetka, die Ernste, trete dann hinzu Und deren Namen, blind sie greifend, faßt, Die ist befreit, und also auch die Zweite. Der Dritten Gürtel wird zum Diadem Sie folgt, ob ungern, in die Fürstenwohnung.

Ich war zu sorglos gewesen, denn noch hatte ich mich nicht abgewandt, so langte der eine in den Gürtel, und im nächsten Augenblick flog mir seine Wurfkeule so an den Kopf, daß ich sofort vom Pferde glitt. Zwar dauerte die Betäubung nicht lange, aber die Räuber hatten mich doch unterdessen binden können.

Nein, es wird nicht nötig sein! Denn Dir widme ich mein Buch, Wilhelm der Dritte, König, Grossherzog, Prinz ... mehr als Prinz, Grossherzog und König: Kaiser des prächtigen Reiches INSULINDE, das sich da schlingt um den Aequator wie ein Gürtel von Smaragd ...

Doch er strich sich nicht das Haar aus den Augen, noch steckte er den Bart in den Gürtel, denn er hielt die Arme zum Gebet erhoben. Seit Sonnenaufgang streckte er seine knochigen behaarten Arme zum Himmel empor, eben so unermüdlich wie ein Baum seine Zweige ausstreckt, und so wollte er bis zum Abend stehen bleiben. Er hatte etwas Großes zu erbitten.

Als die Dirne schwanger war, ergriff er sie, als wolle er mit ihr scherzen, am Gürtel und verletzte sie so hart, dass eine Fehlgeburt erfolgte.

Während der Kalif also sprach, sah er den anderen Storch über ihrem Haupte schweben und langsam sich zur Erde lassen. Schnell zog er die Dose aus dem Gürtel, nahm eine gute Prise, bot sie dem Großwesir dar, der gleichfalls schnupfte, und beide riefen: mutabor!

Hamilkar alarmierte die Soldaten, doch ohne Trompetensignale: die Unteroffiziere klopften ihnen leise auf die Schultern. Ein besonders großer Mann stieg ins Wasser. Es reichte ihm nicht bis zum Gürtel. Man konnte also hindurchwaten.

Einer trat nun aus der Reihe heraus. Er war nackt bis zum Gürtel und sein Gesicht mit Asche bedeckt. Unter dem linken Arm schleppte er ein schweres hölzernes Kreuz und auf dem Kopf trug er eine Dornenkrone, in der rechten Hand hatte er eine Geißel.

Auf einem der Stiche sah man einen jungen Mann in einem Mäntelchen, wie er hinter der Brüstung eines Altans ein weiß gekleidetes junges Mädchen mit einer Tasche am Gürtel an sich drückte; auf anderen waren Bildnisse von ungenannten blondlockigen englischen Ladys, die unter runden Strohhüten mit großen hellen Augen hervorschauten.

Afrasiab, der Fürst von Turan, läßet ruhn Die Waffen, friedlich blüht das Reich von Iran nun; Doch in der Friedensruh was soll ich selber thun? Da rüstet' er sich schnell zur Jagd, er band in Eile Den Gürtel fest, und hieng den Köcher um voll Pfeile. Den Bogen prüft' er, ob er nicht die Kraft verlor; Dann zog er aus dem Stall den edlen Hengst hervor.