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Aktualisiert: 31. Mai 2025
Diese Epoche eroeffnet mit einer merkwuerdigen Reaktion gegen den bisher in der hoeheren Umgangssprache und demnach auch in der Literatur alleinherrschenden Klassizismus, einer Reaktion, die innerlich und aeusserlich mit der gleichartigen Sprachreaktion in Griechenland eng zusammenhing.
Die innerliche geistige Entwicklung wie die aeusserliche staatliche Entfaltung Italiens waren gleichmaessig auf einem Punkte angelangt, wo es nicht laenger moeglich war, die auf dem Ausschluss aller hoeheren und individuellen Geistesbildung beruhende roemische Nationalitaet festzuhalten und den Hellenismus von sich abzuwehren.
Es duerfte auch in dieser Zeit sich die scharfe Grenze festgestellt haben zwischen den Subalternoffizieren, welche sich ihren Platz an der Spitze der Manipel als Gemeine mit dem Schwerte zu gewinnen hatten und in regelmaessigem Avancement von den niederen in die hoeheren Manipel uebergingen, und den je sechs und sechs den ganzen Legionen vorgesetzten Kriegstribunen, fuer welche es kein regelmaessiges Avancement gab und zu denen man gewoehnlich Maenner aus der besseren Klasse nahm.
Marcus Pacuvius von Brundisium, welcher in dem Herkulestempel auf dem Rindermarkt malte derselbe, der im hoeheren Alter als Bearbeiter griechischer Tragoedien sich einen Namen gemacht hat; der Kleinasiate Marcus Plautius Lyco, dem fuer seine schoenen Malereien im Junotempel zu Ardea diese Gemeinde ihr Buergerrecht verlieh ^42.
Unter den vagen Begriff der Ordnungswidrigkeit liess sich alles, was man wollte, bringen und durch die hoeheren Stufen der Vermoegensbussen alles, was man wollte, erreichen; es war eine Milderung, die die Bedenklichkeit dieses arbitraeren Verfahrens weit mehr offenbart als beseitigt, dass diese Vermoegensbussen, wo sie nicht gesetzlich auf eine bestimmte Summe festgestellt waren, die Haelfte des dem Gebuessten gehoerigen Vermoegens nicht erreichen durften.
Aber dies der Regierung so guenstige Verhaeltnis aenderte sich, als die Differenzen zwischen ihr und denjenigen ihrer Parteigaenger sich schaerfer entwickelten, deren Hoffnungen ueber den Ehrensitz in der Kurie und das aristokratische Landhaus hinaus zu hoeheren Zielen sich erhoben. In erster Linie stand hier Gnaeus Pompeius.
Die Sprachmuster, an die er hierbei sich anschloss, fand er vor allen Dingen in denjenigen Kreisen der hoeheren roemischen Gesellschaft, welche von dem Vulgarismus noch wenig oder gar nicht gelitten hatten; und wie schon gesagt ward, es gab deren noch, obwohl sie anfingen zu schwinden.
In aehnlicher Weise gewann auch der lateinische Unterricht ein groesseres Schwergewicht. Man fing an, in der hoeheren Gesellschaft Roms das Beduerfnis zu empfinden, die Muttersprache wo nicht mit der griechischen zu vertauschen, doch wenigstens zu veredeln und dem veraenderten Kulturstand anzuschmiegen; und auch hierfuer sah man in jeder Beziehung sich angewiesen auf die Griechen.
In Caesars Monarchie fiel mit jener Auffassung auch diese Folge weg; die Beamten Roms bildeten fortan nur die erste unter den vielen Reichsmunizipalitaeten, und namentlich das Konsulat ward ein reiner Titularposten, der nur durch die daran geknuepfte Expektanz einer hoeheren Statthalterschaft eine gewisse praktische Bedeutung bewahrte.
Der Senat, der die Bedeutung und die Eigentuemlichkeit des Spanischen Krieges richtig beurteilte und durch die von der roemischen Flotte gefangen eingebrachten Uticenser von den grossen Anstrengungen erfahren hatte, die man in Karthago machte, um Hasdrubal und Massinissa mit einem starken Heer ueber die Pyrenaeen zu senden, beschloss, nach Spanien neue Verstaerkungen zu schicken und einen ausserordentlichen Feldherrn hoeheren Ranges, dessen Ernennung man dem Volke anheimzugeben fuer gut fand.
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