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Aktualisiert: 30. September 2025


Der Prinz von Oranien war an dem Morde unschuldig, aber bei dieser Gelegenheit, sowie zwanzig Jahre später bei einer anderen beklagenswerthen Veranlassung, beurtheilte er die Verbrechen, welche in seinem Interesse verübt wurden, so nachsichtig, daß dadurch sein Ruhm befleckt wurde. Er trat ohne Nebenbuhler an die Spitze der Regierung.

Einige von den Verbannten boten Wilhelm von Oranien ihre Schwerter an und zeichneten sich durch die Erbitterung aus, mit der sie nachher gegen ihren Unterdrücker kämpften. Andere rächten sich durch noch furchtbarere Waffen und reizten durch die holländische, englische und deutsche Presse dreißig Jahre lang die öffentliche Meinung Europa's gegen die französische Regierung auf.

Kommt Oranien auch? Regentin. Ich habe nach Antwerpen um ihn geschickt. Ich will ihnen die Last der Verantwortung nahe genug zuwälzen; sie sollen sich mit mir dem Übel ernstlich entgegensetzen oder sich auch als Rebellen erklären. Eile, daß die Briefe fertig werden, und bringe mir sie zur Unterschrift.

Wie fuer Heinrich IV. und Wilhelm von Oranien so begannen auch fuer Caesar die groessten Schwierigkeiten erst nach dem Siege.

Sie ist ein Weib, guter Oranien, und die möchten immer gern, daß sich alles unter ihr sanftes Joch gelassen schmiegte, daß jeder Herkules die Löwenhaut ablegte und ihren Kunkelhof vermehrte; daß, weil sie friedlich gesinnt sind, die Gärung, die ein Volk ergreift, der Sturm, den mächtige Nebenbuhler gegen einander erregen, sich durch ein freundlich Wort beilegen ließe, und die widrigsten Elemente sich zu ihren Füßen in sanfter Eintracht vereinigten.

Der König wurde dahin gebracht, seine Erlaubniß zu einer Vermählung zwischen Maria, der ältesten Tochter und muthmaßlichen Erbin des Herzogs von York, und Wilhelm von Oranien, dem Todfeinde Frankreichs und erblichen Kämpfer der Reformation, zu geben; ja der tapfre Earl von Ossory, Ormonds Sohn, eilte den Holländern zum Beistande mit einigen britischen Truppen herbei, welche an dem blutigsten Tage des ganzen Krieges den Ruf des kühnsten Muthes trefflich bewährten.

Er verließ am folgenden Tage den Haag, nachdem er sowohl dem Prinzen als auch der Prinzessin von Oranien sein Ehrenwort gegeben, daß er durchaus nichts gegen die englische Regierung unternehmen werde, und nachdem sie ihn mit Geld zur Bestreitung seiner dringendsten Bedürfnisse versehen hatten. Monmouth's Aussichten waren nicht glänzend.

Er erklärte es unter vielen Versicherungen von Theilnahme und Ehrerbietung als seine Ansicht, daß der König sich zu großen Opfern entschließen müsse. Es sei nicht genug, daß er ein Parlament einberufe und mit dem Prinzen von Oranien in Unterhandlung trete.

Ich habe Ursach', einen Ausbruch zu befürchten. Der König hat lange nach gewissen Grundsätzen gehandelt; er sieht, daß er damit nicht auskommt; was ist wahrscheinlicher, als daß er es auf einem andern Wege versucht? Egmont. Ich glaub's nicht. Wenn man alt wird und hat so viel versucht, und es will in der Welt nie zur Ordnung kommen, muß man es endlich wohl genug haben. Oranien.

Eins hat er noch nicht versucht. Egmont. Nun? Oranien. Das Volk zu schonen und die Fürsten zu verderben. Egmont. Wie viele haben das schon lange gefürchtet. Es ist keine Sorge. Oranien. Sonst war's Sorge; nach und nach ist mir's Vermutung, zuletzt Gewißheit geworden. Egmont. Und hat der König treuere Diener als uns? Oranien.

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