Ihr sprecht von sächsischem Partikularismus. Und doch sind wir gerade in Sachsen gut sozialrepublikanisch, und wir betrachten alle den Krieg als einen dynastischen. Marx hat sich auch für uns erklärt.“ Am 1. September schrieb Liebknecht auf einen Brief von Bracke: „Nicht aus Furcht vor den Strebern habe ich Lust, wegzugehen, sondern aus Ekel vor dem patriotischen Dusel.

Nämlich erstens durften nach damaligem sächsischem Gesetz bei Mangel eines Kontrakts überhaupt nur tausend Exemplare gedruckt werden; Münchmeyer hätte sich also, wenn er unehrlich sein wollte, nur selbst betrogen; so dachte ich. Und zweitens konnte ich mir den fehlenden schriftlichen Kontrakt sehr leicht und unauffällig durch Briefe verschaffen.

Ein Drama entstand, wenn ein junger Fuchs sich den Scherz machte, ihm das Bierglas wegzunehmen. Delitzsch rührte kein Glied, aber seine Miene, die dem geraubten Glase überall hin folgte, enthielt plötzlich den ganzen, stürmisch bewegten Ernst des Daseins, und er rief in sächsischem Schreitenor: „Junge, daß du mir nischt verschüttest! Was entziehst de mir überhaupt mein’ Läbensunterhalt!

Nur einmal, als dumme Passanten, halb getötet vom Aufstieg aber ihre Niedrigkeit mit sächsischem Geschrei schamlos preisgebend, uns nahten, hatte sie Gelegenheit, mild und im Erklären sich neigend, eine Größe zu beweisen, die weit das mitleidlos spöttische Lachen der Göttin übertraf. Die Rührung über das Glück hat die Grenze erreicht, wo das Alberne ein Geschenk wird, wenn man es gibt.