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Aktualisiert: 11. Oktober 2025


Er packte nunmehr seine Sachen zusammen und eilte, ohne seine völlige Genesung abzuwarten, ohne auf den Rat des Pastors und Wundarztes zu hören, in der wunderbaren Gesellschaft Mignons und des Alten, der Untätigkeit zu entfliehen, in der ihn sein Schicksal abermals nur zu lange gehalten hatte. IV. Buch, 13. Kapitel Dreizehntes Kapitel

Wilhelm war eben im Begriff, Nataliens Gedanken sowohl ueber diese Paradoxen zu erforschen als auch ueber die geheimnisvolle Gesellschaft von ihr Aufschluesse zu begehren, als der Medikus hereintrat und nach dem ersten Willkommen sogleich von Mignons Zustande zu sprechen anfing.

Sie erzaehlte ihm von Mignons Krankheit im allgemeinen, dass das Kind von wenigen tiefen Empfindungen nach und nach aufgezehrt werde, dass es bei seiner grossen Reizbarkeit, die es verberge, von einem Krampf an seinem armen Herzen oft heftig und gefaehrlich leide, dass dieses erste Organ des Lebens bei unvermuteten Gemuetsbewegungen manchmal ploetzlich stillestehe und keine Spur der heilsamen Lebensregung in dem Busen des guten Kindes gefuehlt werden koenne.

Ich erinnerte mich der mitleidigen Marmorbilder in Mignons Lied; aber diese Bilder hatten ueber mich nicht zu trauern, sie sahen mich mit hohem Ernst an und schlossen meine frueheste Zeit unmittelbar an diesen Augenblick.

Sie hielten sich fest umschlossen, er fuehlte ihr Herz an seinem Busen schlagen, aber in seinem Geiste war es oede und leer; nur die Bilder Mignons und Nataliens schwebten wie Schatten vor seiner Einbildungskraft. Natalie trat herein. "Gib uns deinen Segen!" rief Therese, "lass uns in diesem traurigen Augenblicke von dir verbunden sein."

Wort des Tages

immemorial

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