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Aktualisiert: 13. Dezember 2025


Ludwig und Sophie standen an einem Fenster und blickten nach dem Dorfe hinüber; der Klang eines Posthorns erregte ihre Aufmerksamkeit. Bald darauf hörten sie das Rasseln eines Wagens, der im Dorfe anhielt.

Seit einiger Zeit hatte Ludwig der Vierzehnte seine täglichen Besuche bei dem Weibe seines Alters zu verlängern begonnen, und er erschien oft schon zu früher Abendstunde, um zu bleiben, bis seine Spättafel gedeckt war.

Ich las in der Kirche, wie sich Ludwig der kleine Auswanderer von einem Schmetterling und Kukuk verführen ließ und im Walde verirrte und dachte gleich, Fränz und Apel und die Fabrikthierer im Unterland seien meine Schmetterlinge, der rothe Mathäubesle mit seinen wüsten Reden und Liedlein mein Kukuk gewesen, die Amtsleute aber meine Sperber und Weihe und so ist's! ... Hätte ich dein Vermögen und deine Mädlen, deine Mutter und den Meister März dazu gehabt, dann wär' der Donatle nicht neben dir, weißt du's?

In seinem Zimmer angelangt, empfing Ludwig aus Philipp’s Hand einen Brief: er war vom Erbherrn. Ludwig steckte den Brief zu sich und befahl zu satteln. Eine halbe Stunde später sprengte er und Philipp durch das innere Thor aus dem Schlosse, sie ritten den Parkweg.

Rasch vorbei, auf Tod und Leben! – Ein Lakai auf dem Bock wiederholte diesen Ruf und trieb gleichfalls zur Eile. Ludwig blickte, während der Postillon mit Unmuth an den Zügeln riß, um die Pferde wieder in die Mitte der Straße zu lenken, in den Wagen.

Sieh, mein brüderlicher Freund, ich kenne vielleicht besser als du deines Herrn Vetters Schuldenlage. Höre mich an, liebster Ludwig, und lerne vom Kaufmann rechnen, immer mehr und mehr rechnen!

Ja, jadas wäre wohl das Beste, sprach Graf Ludwig vor sich hin; ein Asylein stilles Asyl, mit Leonardus, mit Angés. – Ich will der Großmutter Rath befolgen, ich will jene Länder und Städte sehen, aber Leonarduswird er mit können? Und Angés? Wird sie mit wollen?

War es doch eine schöne Erinnerung an Fluit’s Geburtstag, der das innige Band der Freundschaft um die Herzen von Ludwig, Leonardus und Angés geknüpft hatte, und wohl werth, am günstigen und geeignetsten Tage sie zu erneuen.

Ich durchbohr den Hut und schwöre: Halten will ich stets auf Ehre, Stets ein braver Bursche seinDagegen hatte Ludwig Semper für eine andere Neigung seines Sohnes durchaus kein Verständnis: Er begriff nicht, wie man ohne Not einen Weg von mehr als einer Viertel- oder gar halben Stunde machen konnte.

Ein Scepter der mit einer unrechtmäßigen Hand geführt wird, muß so gewaltthätig erhalten werden, als er gewonnen worden; und wer auf einem schlüpfrigen Plaz steht, ist nicht so zärtlich, daß ihm etwas zu garstig seyn sollte, woran er sich halten kan. Damit Johann stehen könne, muß Arthur fallen; und so sey es, da es nicht anders seyn kan. Ludwig. Aber was kan ich durch Arthurs Fall gewinnen?

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