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Aktualisiert: 2. Juli 2026
Flucht aus Schande, Flucht aus unheilbaren Leiden, Flucht aus den Schmerzen unglücklicher Liebe, Flucht aus Entsetzen an mißratenen Kindern, Flucht vor Umnachtung der Gedanken gab es nicht mehr. Die Scharfrichter wurden ihres Amtes entsetzt; neue Strafen mußte der Gerichtshof ergrübeln.
Die Bläue meiner Augen ist erloschen in dieser Nacht, Das rote Gold meines Herzens. O! wie stille brannte das Licht. Dein blauer Mantel umfing den Sinkenden; Dein roter Mund besiegelte des Freundes Umnachtung. Mit dunklen Blicken sehen sich die Liebenden an, Die Blonden, Strahlenden. In starrender Finsternis Umschlingen schmächtig sich die sehnenden Arme. Purpurn zerbrach der Gesegneten Mund.
O ihr zerbrochenen Augen in schwarzen Mündern, Da der Enkel in sanfter Umnachtung Einsam dem dunkleren Ende nachsinnt, Der stille Gott die blauen Lider über ihn senkt. Wieder wandelnd im alten Park, O! Stille gelb und roter Blumen. Ihr auch trauert, ihr sanften Götter, Und das herbstliche Gold der Ulme. Reglos ragt am bläulichen Weiher Das Rohr, verstummt am Abend die Drossel.
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