Das hässliche zweideutige Geflügel, Das leidige Gefolg' der alten Nacht, Es schwärmt hervor und schwirrt mir um das Haupt. Wohin, wohin beweg' ich meinen Schritt, Dem Ekel zu entfliehn, der mich umsaust, Dem Abgrund zu entgehn, der vor mir liegt? Zweiter Auftritt Leonore. Tasso. Leonore. Was ist begegnet? Lieber Tasso, hat Dein Eifer dich, dein Argwohn so getrieben? Wie ist's geschehn?

Sie vermeinten, dass der Berggeist sie foppte, wenn er schallend hinter ihnen her lachte, weil sie sich verliefen und ängstlich suchten. Hässliche alte Weiber traten ihnen entgegen aus Versenkungen, die sie nie gesehen hatten, murmelten ihnen Verwünschungen nach, die sie nicht verstanden, für Segenswünsche hielten als Entgelt ihrer blanken Nickelstücke.

grosse Zahl giebt , finden wir diesen Factor, den Aristoteles mit seinem hamartêma ti kai aischos bezeichnet und in welchem er das Hässliche in seiner weitesten Bedeutung umfasst, mehr oder weniger erschöpfend wiedergegeben, indem von dem Einen mehr das sinnlich Hässliche, von dem Andern das sittlich Hässliche, von einem Dritten das für den Verstand Ungereimte als eigentlicher Inhalt des Lächerlichen besonders betont wird.

In moralischer Beziehung erzeugt der allgemeine Konkurrenzkampf hässliche Leidenschaften, wie Neid, Hass, Mitleidlosigkeit, Geldgier, Hartherzigkeit, gegenseitige Verfolgungssucht statt gegenseitiger Liebe und Unterstützung.

In dieser Hinsicht ist unser Ohr vergröbert worden. Sodann ist die hässliche, den Sinnen ursprünglich feindselige Seite der Welt für die Musik erobert worden; ihr Machtbereich, namentlich zum Ausdruck des Erhabenen, Furchtbaren, Geheimnissvollen, hat sich damit erstaunlich erweitert; unsere Musik bringt jetzt Dinge zum Reden, welche früher keine Zunge hatten.

Er fing an sich die Kleider vom Leibe zu reissen, roh zu lachen, hässliche, unfläthige Worte auszustossen, derselbe, so fein, so anmuthig und wohlgebildet früher. Aber die Schwere der Geheimnisse war zu viel gewesen. Im Rathen über ihnen hatte er seinen Verstand verloren. Er war jetzt nicht viel mehr als ein Thier. Er raste und fletschte die Zähne.

Die Braut stand wieder auf und grüßte sie und sagte: »Guten Tag, Muhmeund der Prinz bat auch sie, sich an die Tafel zu setzen, aber er dachte bei sich selbst: »Gott steh mir bei wegen all der Muhmen, die meine Braut hatAls sie ein wenig gesessen hatten, konnte der Prinz sich nicht enthalten, zu sagen: »Wie in aller Welt kann doch meine Braut, die so schön ist, so hässliche und missgestaltne Muhmen haben!« »Das will ich Dir sagenversetzte die eine: »ich war eben so schön, wie Deine Braut, da ich in ihrem Alter war; aber daß ich eine so lange Nase habe, kommt daher, weil ich so viel gesessen und gesponnen und dabei den Kopf beständig gerüttelt und geschüttelt habe; davon hat sich die Nase ausgedehnt und ist so lang geworden, wie Du sie jetzt siehst!« »Und ichsagte die zweite: »ich habe von meiner Jugend an auf dem Webstuhl gesessen und immer hin und her gehuppelt; davon ist mein Allerwerthester so groß geworden und so angeschwollen, wie Du ihn jetzt siehstDarauf sagte die dritte: »Ich habe, seit ich ganz klein war, immer da gesessen und auf das Nähzeug gestiert; davon sind meine Augen so häßlich und roth geworden.« »Na, sosagte der Prinz: »das war gut, daß ich das zu wissen bekam, wie die Leute von Dergleichen so häßlich werden können; so soll denn nun meine Braut auch in ihrem Leben nicht wieder spinnen, noch nähen, noch weben

Du bist der einzigste, himmlischste Mann, den es giebt.“ Aber nett klingt’s doch. Dazu kein lautes Wort, keine hässliche Geste, immer kleine Dame, so sauber, weiss und duftig, das ganze, zerbrechliche, feine Dingelchen! Ich habe die Kerle nie begriffen, die sich in Schwarzenseifengeruch und wattierte Unterröcke verliebten. Ich bin zu sehr

Obwohl das Haus einem Schlupfwinkel für Räuber und Verbrecher glich, trat ich dennoch ohne das geringste Zögern und mit guter Zuversicht hinein, denn ich musste mir sagen, dass ich nichts mehr zu verlieren hatte. Die verhärtete, eisenfeste, hoffnungsarme Seele war auf alles Schreckliche und Hässliche nur zu lang schon gefasst.

So wenn ich, nach Heine, eine alte hässliche Frau als eine zweite Venus von Milo bezeichne, nämlich was das Alter, die Zahnlosigkeit und die gelben Flecken angehe. Witze dieser Art sind billig, solange sie nur Dinge mehr oder weniger künstlich bezeichnen.